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Prostituierte in herzliya

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Hotelsex: Prostitution im Hotel ein Ärgernis?

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Gegen drei Uhr früh flammen Scheinwerfer auf. Ein stämmiger Glatzkopf tritt an sie heran. Der Discoclub "Clinic" ist ein schlauchartiges Kellerverlies unter einer Lagerhalle beim alten Busbahnhof. Die sich hier drängen oder dem ohrenbetäubenden Dancefloor-Sound hingeben, sind schicke, junge Israelis zwischen Anfang 20 und 40, Anwälte und Informatikstudenten, Soldatinnen und Bankerinnen, "die in der Nacht zum Sabbat den ultimativen Kick suchen", wie Elie die Attraktivität seines Clubs beschreibt. Keiner in der Stadt habe das Selbstmordattentat vor dem "Dolphin" vergessen, das im Juni vor sechs Jahren 21 junge Nachtschwärmer zerfetzte. So fuck the hell, let's have a party! Israel ist ein Land krasser Gegensätze, vor allem, wenn es um Sex geht. Dem Rabbi hörig die einen, dem Imam die anderen, und so fruchtbar alle beide, dass die Säkularen im Land langsam Platzangst kriegen. In Jerusalem, der Hochburg der ultraorthodoxen Haredim, gehen schon heute mehr Kinder in Talmudschulen als in staatliche, wuchern ihre Viertel bis weit ins Westjordanland: Plätze der Weltferne, der Lustfeindlichkeit und des frömmelnden Sektierertums. In ihren Bussen sitzen die Männer meist vorn und die Frauen hinten, lang berockte Wesen mit geschorenem Haar, oft schlecht sitzender Perücke und gesenktem Blick. Tel Aviv, das Sündenbabel, scheint hier Lichtjahre entfernt. Als Pnina und Yossef sich in ihrem Separee zum ersten Mal berühren, sind sie ganz befangen vor Scham. Langsam finden ihre Hände zueinander, sie müssen kichern, wie Kinder, die etwas Verbotenes tun. Gedämpft dringt Musik in das Hinterzimmer. Eben sind die beiden Jährigen vom Rabbi getraut worden, zwei junge Leute aus Jerusalems bester Haredim-Gesellschaft: Die Sudris und die Abuchziras glänzen mit Stammbäumen hoch angesehener Schriftgelehrter, und so gilt ihre Vermählung als glänzende Verbindung. Pninas Hochzeitsrobe ist ein Traum aus Tüll und Spitze, ein Diadem krönt ihr prächtiges Haar, das sie heute zum letzten Mal unverhüllt trägt. Schon am nächsten Tag wird sie sich als verheiratete Frau nur noch mit Tuch oder Perücke zeigen, ihr Leben lang, wie der Talmud es bestimmt. Yossef kennt sich darin aus.

Comment (1)
Nirisar
Kebei 26.07.2018 at 02:42
Take the strapon thicker.


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