Scheiße, ErniedrigungScheiße, ErniedrigungScheiße, ErniedrigungScheiße, ErniedrigungScheiße, ErniedrigungScheiße, ErniedrigungScheiße, ErniedrigungScheiße, ErniedrigungScheiße, ErniedrigungScheiße, Erniedrigung

Scheiße, Erniedrigung

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Der Berliner Sachbuchautor Florian Werner mag es geruchsintensiv. Schon der französische Zeichendeuter Roland Barthes wusste: Mit dem Verdrängten aber tauchen wir sogleich in die abgründigen Zonen der Psychoanalyse hinab. Oder um es ganz direkt mit dem zitierten Schriftsteller Jonathan Swift zu sagen: Und das hat mich fasziniert: Woher dieser starke Ekel? Warum ist das der Inbegriff des Schlechten im Prinzip? Das machte die Recherche für Florian Werner schier uferlos. Statt Seiten, sagt er, wären auch problemlos , oder mehr möglich gewesen. Deshalb wird jeder Leser aus seinen persönlichen Erfahrungen und Lektüren Wissenswertes hinzufügen können. Doch Florian Werner wollte sich nicht verzetteln. Ihm ging es darum, Schwerpunkte zu setzen, mit denen sich die je nach Kultur und Epoche so unterschiedlichen Einstellungen zur menschlichen Notdurft klarer analysieren lassen. Um es bildhaft auszudrücken: Wir entkommen dem Gestank und erkennen die Zusammenhänge. Ein paar Dutzend Fremdwörter hätte man gewiss aus dem Verkehr ziehen können. Doch steht die Eingängigkeit nie in Frage. Florian Werner versteht es nicht nur, den essayistischen Fokus immer wieder neu zu setzen, sondern er besticht auch mit wunderbar lakonischen Beschreibungen. Geschont werden wir dabei nicht: So lässt sich zum Beispiel eine erhellende Verbindungslinie ziehen zwischen der rasanten Zunahme von medial erzeugtem "bullshit" und dem alten Sponti-Spruch: Millionen Fliegen können nicht irren.

Comment (2)
Bramuro
Tusar 18.10.2018 at 07:00
I felt like i was watching a foreign film with the subtitles


Mataxe
Gardajinn 23.10.2018 at 04:48
i will do it for u sexy ;)


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